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23. Februar 2017

8 Tipps für gesunde Kinderfüße

Erst krabbeln, dann tapsen, danach laufen, gehen, stehen, rennen, hüpfen und klettern: Füße tragen uns im Laufe unseres Lebens ungefähr 283.000 Kilometer, also vier Mal um die Erde! Schritt für Schritt. Deshalb ist es wichtig, dass Füße von Geburt an gesund wachsen. Wie Sie als Eltern die Gesundheit der Füße Ihrer Kinder fördern können, erfahren Sie durch die folgenden acht Hinweise:

1. Barfuß krabbeln und laufen: Bestes Training in jedem Alter: Der Fuß macht sensorische Erfahrungen, wird kräftig und beweglich. Barfuß laufen fördert das natürliche Wachstum von Fuß und Fußform. Schuhe engen diese Entwicklung oft ein und „formen“ den weichen Kinderfuß. Der Zeitpunkt für die ersten Schuhe sollten also so spät wie möglich sein.

2. Alles, was Spaß macht und „bewegt“ ist ok: Dabei sollte auf Abwechslung bei der Bewegung und den Bewegungsformen geachtet werden: Zehenspitzenlaufen und Zehengreifspiele, Balancieren auf einem Seil am Boden, Ballfangen mit den Füßen, Malen mit den Füßen.

3. Insgesamt viel Bewegung: Der ganzer Körper sollte trainiert werden. Und das nicht nur im Kindergarten und in der Schule, sondern auch zu Hause. Und natürlich im Sportverein!

4. Regelmäßige Fußhygiene (Waschen und Eincremen), Massagen tun immer gut.

5. Schuhe in der richtigen Größe: Nicht zu groß, nicht zu klein: frühzeitig wechseln, wenn sie zu klein werden, aber auch nicht auf Vorrat kaufen. Einlegsohlen sollten aus Schuhen entnehmbar sein. Beim Schuhkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Schuhe gut passen. Messgeräte sind hier nützlich. Die „Daumenprobe“ ist dagegen sehr ungenau.

6. Auf eine aufrechte Haltung achten: Beim Gehen, Stehen und Sitzen. Dabei auf richtige Schulmöbel und Sitzposition achten. Dies gilt auch für zu Hause, wo die Kinder Hausaufgaben machen und basteln. Auf einen Wechsel zwischen Sitzen und Laufen, Gehen, Bewegung in der Schule und zu Hause achten. Für die Entwicklung von gesunden Füßen und einer gesunden Wirbelsäule sind Wechsel in der Lage und Beanspruchung essentiell.

7. Darauf achten, dass der Schulranzen und dessen Füllung nicht zu schwer sind.

8. Orthopädische Schuleintrittsuntersuchung und bei Auffälligkeiten regelmäßige weitere Besuche beim Orthopäden, dem Spezialisten für die Begleitung der Entwicklung des Bewegungsapparates.

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