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Die richtigen Fußballschuhe für Kinder

Ob draußen oder in der Halle – Kinder sind schon früh für Fußball zu begeistern und oft verbringen Jungen und Mädchen mehrere Stunden auf dem Spielfeld. Umso wichtiger ist es, dass dabei das passende Schuhwerk getragen wird. Die richtige Größe für Kinderschuhe zu finden, ist für die Eltern oft nicht einfach. Schwieriger wird die Auswahl der Größe, wenn es sich dann um Kinder-Fußballschuhe handelt. Besser passend oder lieber etwas größer? Was muss hier alles beachtet werden?

Die passende Größe finden

Orthopäde und Aktion Orthofit-Unterstützer Dietrich Bornemann stellt fest, dass beim Schuhkauf für Kinder die richtige Größe oft eine nebensächliche Rolle spielt: „Häufig kaufen Eltern mit ihren Kindern Fußballschuhe unter modischen Gesichtspunkten. Die richtige Größe kommt dabei zu kurz, denn Marke, Farbe und Aussehen stehen bei Kindern gerne im Vordergrund.“

Dabei ist es umso wichtiger, dass die Fußballschuhe die richtige Größe haben. Wichtig ist, dass tendenziell eine halbe bis eine ganze Nummer größer gekauft wird. Wer sichergehen möchte, bereitet bereits vor dem Schuhkauf eine Fußabdruck-Schablone des Kindes auf fester Pappe vor, denn die bewährte „Daumenprobe“ ist nur bedingt verlässlich, meint der Berliner Orthopäde: „Nicht jeder Fuß hat die gleiche Form: „Es gibt den Ägyptischen, den Griechischen und den Römischen Fuß. Je nachdem kann die zweite Zehe kürzer, länger oder gleich lang sein, wie die große Zehe. Deswegen können Eltern nicht pauschal den verfügbaren Platz im Schuh „ertasten“.

Ein weiterer Punkt ist, dass zu große Fußballschuhe schneller kaputtgehen. Das Material wird anders belastet, was zu einer höheren Verletzungsanfälligkeit und einem stärkeren Materialverschleiß führt.

Orthopädische Einlagen gegen Fußfehlstellungen

Fußfehlstellungen sind bei Kindern keine Seltenheit. In vielen Fällen können diese durch einfache orthopädische Maßnahmen korrigiert werden. Auch hier kann der richtige Fußballschuh positiven Einfluss auf die Fußgesundheit haben, meint Bornemann: „Die Innensohlen in den Schuhen sollten stets herausnehmbar sein, um sie beispielsweise bei Knick-Spreiz-Füßen durch eine orthopädische Einlage ersetzen zu können.“

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